
Heute um 21:24 Uhr kam der 10.000 Besucher auf unser Bautagebuch. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz.


Unsere Baugrube ist heute schon zu 80% fertig geworden und auf rund der Hälfte ist auch schon das Schotterbett und die Kiesfilterschicht aufgebracht. Erfreulicherweise zeigte sich kein Grundwasser in der Baugrube, sodass wir uns die Wasserhaltung wohl sparen können.
Eine schlechte Nachricht gab es leider trotzdem: Bis auf die obersten ca. 80cm ist der Boden extrem fest und weißt eine lehmige bis tonige Konsistenz auf. Diese Art von Boden eignet sich nicht zum verdichteten Wiederverfüllen der Baugrube an den Kellerwänden, sodass wir mehr Erde als geplant abfahren lassen müssen. Wenigstens dürfte es nicht allzuschwer sein jemanden zu finden, der geeigneten Boden loswerden möchte, denn im Baugebiet entstehen täglich neue Baugruben und an vielen Stellen ist der Boden sehr sandig und damit gut geeignet.
Nicht schlecht gestaunt haben wir heute abend, als wir festgestellt haben, dass die Tiefbauarbeiten heute schon begonnen haben. Dabei hatten wir erst morgen früh damit gerechnet. Aber es ist schon ein gutes Gefühl, dass es nun wirklich los geht. Daher haben wir schnell noch die letzten Aktenstapel nach Dietzenbach gebracht, denn vorher darf noch nicht mal tiefer als 50cm gebaggert werden.
Nach einigen Telefonaten heute Vormittag mit Stadtwerken und Elektriker, wurde schon weniger Stunden später der Baustromverteiler an die richtige Stelle versetzt. Jedoch fühlte sich keiner so richtig verantwortlich für die Falschaufstellung und so wollen uns zumindest die Stadtwerke die Kosten für das Versetzen in Rechnung stellen, obwohl diese zumindest nicht ganz unschuldig sind.
Bei der heutigen Baustellenbesichtigung stellte sich die Frage, warum unser Baustromverteiler noch nicht aufgestellt wurde, obwohl uns dies fest zugesagt wurde.
Eine der zahlreichen Auflagen, die bis zum Baubeginn erledigt sein müssen, ist das Aufstellen einer von der Straße aus sichtbaren Bautafel. Die Tafel selbst, sowie das Aufstellen waren sozusagen unsere ersten handwerklichen Eigenleistungen. Eigentlich wollte ja unser Hausverkäufer selbst ein Schild aufstellen, welches wir dann evt. für unsere Bautafel mitgenutzt hätten. Da dieses aber bis heute noch nicht steht, bleibt unser Grundstück vorerst werbefrei.
Heute haben wir mal wieder einen großen Packen bedrucktes Papier erhalten, wovon das Meiste mal wieder zur Bauaufsicht nach Dietzenbach muß. Wahrscheinlich werden die bald anbauen, wenn die für jedes Bauvorhaben gleich mehrere Aktenordner füllen.
Heute gab es ein großes Grillfest im Baugebiet und das Wetter hat sich passend dazu, von seiner besten Seite gezeigt.
Dies war eine gute Gelegenheit, einiger unserer zukünftigen Nachbarn kennenzulernen. Wie es aussieht bekommen wir richtig nette Mitbewohner im Brühl :-)
Nach mehreren übereinstimmenden Quellen, scheint es nun offiziell zu sein, dass unsere neue Adresse "An der Hyrchwiese 25" lauten wird.
Eine große zusammenhängende Fläche in unserem Baugebiet wurde an einen Bauträger verkauft. Dieser startet heute mit der Vermarktung von Eigentumswohnung in rosa Wohnblocks.
Nachdem nun unsere Baugenehmigung eingetroffen ist, haben wir umgehend den Tiefbauer mit den Erdarbeiten beauftragt. Eigentlich hätte die Baugrube in KW 36 ausgehoben werden sollen, doch leider konnten wir aufgrund der guten Auftragslage erst in KW 37 einen Termin erhalten. Dies ist aber noch nicht weiter problematisch, da der geplante Hausstelltermin in KW 42 dennoh gehalten werden kann. Somit läuft der Countdown bis zum Baubeginn - auch in unserem Bautagebuch ganz oben.
Da die Stadtwerke es nicht für erforderlich halten, bei einem Ortstermin am Grundstück die Details zu den Anschlüssen zu klären, wurde heute unsere Planung direkt im Büro der Stadtwerken durchgesprochen. Gegenüber unserer bisherigen Planung sind nur ein paar Kleinigkeiten anzupassen. Beispielsweise wird zwischen Lüftungsanlage und Außenwand im Kellertechnikraum etwas mehr Platz benötigt, um den Hausanschlusskasten und den Telefonverteiler zu setzen. Außerdem wurde die genaue Lage der Mehrspartenhauseinführung festgelegt.


Zudem gibt es seit unserem letzten Besuch im Mai einige Ergänzungungen bei der im Standard enthaltenen Auswahl. Beispielsweise wurde die Putzfarbe des neuen Musterhauses in Frankenberg (Apricot) ohne Aufpreis angeboten, für die wir uns auch entschieden haben.
Auf dem Bild ist auch die von uns gewählte Haustür zu sehen. Übrigens wurde die Tür im Musterhaus seit Dienstag ausgetauscht und hat nun keine aluumrahmten Glasflächen mehr.

Einer der beiden Keller, die in unserem Baugebiet bereits im Bau sind, ist nur rund 100m von unserem Grundstück entfernt. Offensichtlich sind wir die einzigen, die sich Gedanken aufgrund des Grundwasserstands machen.
Heute hat uns die BAFA die Förderung unserer Thermosolaranlage bestätigt. Nachdem die Anlage installiert ist bekommen wir 327,60 Euro. Vor wenigen Monaten wäre dies noch rund doppelt soviel gewesen - aufgrund der Vielzahl der Anträge - insbesondere auch für Pelletsheizungen - wurde die Förderung jedoch erheblich reduziert.
Unterdessen ist im Baugebiet die Ruhe vor dem großen Sturm eingekehrt. Nur die vielen Werbetafeln lassen erahnen, welche Summen hier schon in den nächsten Monaten in den Boden verankert werden.


Inzwischen haben wir auch unseren Telefonanschluss bei der T-Com beauftragt. Diese legt den Anschluss nicht selbst, sondern läßt ihn von den Stadtwerken zusammen mit dem Stromanschluss legen. Dazu haben wir die erforderlichen Formulare an die T-Com gesendet.

Während manche Baumärkte z.Zt. mal wieder mit dem Slogan "20% auf alles" werben, haben wir heute woanders ein echtes Schnäppchen gemacht, denn bei einem anderen Baumarkt war Räumungsverkauf und es gab 70% auf alles und alle Tapetenrollen gab es sogar für 1,50Euro pro Stück unabhängig vom bisherigen Preis. Leider war in vielen Abteilungen (z.B. Werkzeuge oder Bodenbeläge) nichts brauchbares mehr zu finden, da der Räumungsverkauf wohl schon länger (mit bisher geringeren Nachlässen) läuft. Dennoch haben wir für 3 Zimmer schöne Tapeten gefunden, die bisher bis zu 14,99 Euro pro Rolle gekostet haben.
Heute haben wir uns mal wieder vor Ort ein Bild von den Erschließungsfortschritten gemacht. Es fehlt inzwischen nicht mehr viel, bis die Straßen asphaltiert werden.