10 August 2006

Immer noch keine Baugenehmigung in Sicht...


Heute waren wir bei der Sprechstunde der Kreisbauaufsicht in Dietzenbach um uns nach dem Stand unseres Bauantragsverfahrens zu erkundigen. Dabei haben wir erfahren, dass es unser Bauantrag seit 20.12.2005(!) bereits an die 5. Stelle im etwa 40 Bauanträge umfassenden Abarbeitungsstapel der Sachbearbeiterin geschafft hat.
Man sollte also davon ausgehen, dass die Baugenehmigung nicht mehr lange auf sich warten läßt. Doch diese Illusion nahm uns die Sachbearbeiterin gleich wieder: Momentan sei sie hauptsächlich damit beschäftigt telefonische Anfragen von Bauherren, die nach Ihrer Baugenehmigung fragen zu beantworten. Daher käme sie kaum dazu Bauanträge zu bearbeiten. Daher könne es durchaus noch Wochen bis Monate dauern, bis sie an Position 5 in ihrem Stapel angelangt sei und selbst nach ihrer Bearbeitung sollten wir nochmals bis zu 14 Tage bis zur Erteilung der Genehmigung einkalkulieren, denn schließlich braucht das Schreibbüro ja auch noch Zeit, um die Genehmigung zu verschicken.

09 August 2006

Die ersten Keller im Baugebiet werden gebaut

Einer der beiden Keller, die in unserem Baugebiet bereits im Bau sind, ist nur rund 100m von unserem Grundstück entfernt. Offensichtlich sind wir die einzigen, die sich Gedanken aufgrund des Grundwasserstands machen.
Wie man erkennt werden die Abwasserleitungen unter der Bodenplatte installiert und es gibt auch keine Wasserhaltung in der Baugrube. Außerdem wurde auch kein Bodenaustausch durchgeführt.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob die umfangreichen und teueren Maßnahmen, die uns dringend vom Bodengutachter angeraten wurden (z.B. Verstärkung der Bodenplatte, Bodenaustausch unter der Bodenplatte, Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser, Hebeanlage zur Abwasserausleitung oberhalb des Bemessungswasserstandes, Wasserhaltung während der Bauphase, etc.) überhaupt nötig sind.

Zuwendungsbescheid der BAFA

Heute hat uns die BAFA die Förderung unserer Thermosolaranlage bestätigt. Nachdem die Anlage installiert ist bekommen wir 327,60 Euro. Vor wenigen Monaten wäre dies noch rund doppelt soviel gewesen - aufgrund der Vielzahl der Anträge - insbesondere auch für Pelletsheizungen - wurde die Förderung jedoch erheblich reduziert.

01 August 2006

Neue Brücke im Baugebiet



Die Grenzsteine an unserem Grundstück wurden noch nicht gesetzt. Dafür haben wir bei unserer heutigen Baugebietsbegehung eine neue Brücke über den angelegten Bachlauf bestaunt.

30 Juli 2006

Möbelplanung

Als Vorbereitung für die Bemusterung haben wir einen Gebäudeplan im Maßstab 1:50 erhalten, in den wir unsere Möbel eingezeichnet haben. Dies ist die Grundlage für die Elektroplanung, denn nur wenn man weiß, wo z.B. ein Tisch stehen soll, weiß man wo die darüberhängende Lampe hinkommen muß.

Unterdessen ist im Baugebiet die Ruhe vor dem großen Sturm eingekehrt. Nur die vielen Werbetafeln lassen erahnen, welche Summen hier schon in den nächsten Monaten in den Boden verankert werden.

Blick in die Zukunft


Um zu sehen, wie es im Baugebiet kurz nach dem Einzug in unser neues Heim aussehen könnte, haben wir heute ein größeres Baugebiet in der Region besichtigt, dass schon im letzten Jahr erschlossen wurde. Dabei ist uns aufgefallen, wie wenig Gedanken sich die meisten Bauherren und offensichtlich auch Architekten bei der Planung machen. Beim auf dem Bild gezeigten Haus wurde die Fertiggarage direkt vor die Haustür gebaut - bei anderen Häusern hat die Haushöhe überhaupt nicht gepaßt, sodass trotz eines relativ flachen Geländes 8 (!)Treppenstufen vor der Eingangstür waren und bei wiederum anderen Häusern wurde die Terasse auf die Nordseite oder der Kfz-Stellplatz direkt neben die Terasse gebaut.
Mal sehen was es in Egelsbach so alles gibt...

27 Juli 2006

Bohrgenehmigung!


Bei einem Telefonat mit der unteren Wasserbehörde haben wir nicht nur erfahren, dass unser Bohrantrag dort eingegangen ist, sondern auch dass dieser bereits positiv beschieden wurde. Die schriftliche Genehmigung soll uns in der nächsten Woche zugehen, wenn die Verwaltungsangestellte der UWB wieder aus dem Urlaub zurück ist.
Zudem wissen wir nun, dass wir zum Abpumpen von Grundwasser aus der Baugrube keine behördliche Genehmigung brauchen (bis 3600m³/Jahr). Es ist jedoch erforderlich hierfür eine Kanaleinleitgenehmigung vom Abwasserverband gegen Gebühr einzuholen.
Ferner haben wir erfahren, dass ein Brunnenbau zur reinen Gartenbewässerung genehmigungsfrei ist und lediglich angezeigt werden muß. Daher wäre es dies durch den hohen Grundwasserstand möglicherweise eine schöne Ergänzung zur Zisterne. Gerade in der heißen regenarmen Sommerzeit (wie zur Zeit) dürfte selbst eine größere Zisterne schnell leer sein.
Weiß jemand, ob es da kombinierte Systeme gibt, bei denen man z.B. mit nur einer Pumpe wahlweise Zisternen- oder Grundwasser nutzen kann?

25 Juli 2006

Versicherungen

Da es in den nächsten Wochen mit dem Bau losgehen soll, wird es Zeit sich um die erforderlichen Versicherungen zu kümmern. Letzte Woche haben wir eine Bauherrenhaftpflicht bei der Debeka abgeschlossen. Die Debeka nimmt bei Fertighäusern hierfür nur einen Einmalbetrag von 34,80 Euro. Leider war kein Onlineabschluss möglich, sodass wir uns hierfür 2 Stunden Zeit für einen Vertreterbesuch nehmen mussten.
Bei der Wohngebäudeversicherung konnte uns das Angebot der Debeka leider nicht überzeugen, sonst hätten wir gleich alles auf einmal erledigen können. Wir schwanken hier zwischen den Angeboten der Axa und der Grundeigentümer Versicherung.
Hat jemand Erfahrungen?

23 Juli 2006

Telefon- und Kabelanschluss

Inzwischen haben wir auch unseren Telefonanschluss bei der T-Com beauftragt. Diese legt den Anschluss nicht selbst, sondern läßt ihn von den Stadtwerken zusammen mit dem Stromanschluss legen. Dazu haben wir die erforderlichen Formulare an die T-Com gesendet.
Bei iesy, dem hessischen Kabelnetzbetreiber haben wir uns auch schon informiert. Hier gibt es 2 verschiedene Angebote für einen Hausanschluss. In Verbindung mit einem 12 Monatsvertrag für Kabelfernsehen a 14,77Euro kostet der Anschluss pauschal 199 Euro. Ohne Vertrag werden die Kosten nach Aufwand berechnet und können mehr als 700 Euro betragen. Da iesy in Egelsbach jedoch noch keinen Internetzugang über Kabel anbietet, ist ein Vertrag für uns uninteressant und nur für eine zukünftige Option sind uns 700 Euro auch zuviel. Daher verzichten wir komplett auf den Kabelanschluss und bauen eine SAT-Schüssel.
Bleibt für iesy zu hoffen, dass nicht alle Bauherren so wie wir denken - dann haben die nämlich ihr Multimediakabel völlig umsonst im ganzen Baugebiet vergraben lassen.

19 Juli 2006

Grundstücksbesichtigung mit dem Kellerbauleiter

Heute haben wir uns mit unserem Bauleiter für den Keller am Grundstück getroffen.
Wir konnten dabei etliche den Kellerbau betreffenden Punkte klären, z.B.:
  • Zufahrt zum Grundstück
  • Ausschreibung der Tiefbauarbeiten (wird vom Kellerbauer für uns erledigt)
  • Strom- und Wasseranschluss
  • Termin für Vermessungsarbeiten
  • Möglichkeiten der Grundwasserabsenkung in der Baugrube
  • Kellerabdichtung und Bodenplattenverstärkung
  • Entwässerung
  • Bedarf für Bauwasser und Baustrom
  • Terminplanung (abhängig von der Baugenehmigung)
Zufälligerweise kam während unseres Termins gerade ein Vermessungstechniker vorbei, der die Positionen der fehlenden Straßenlaternen eingemessen und markiert hat. Freundlicherweise ließ er uns die neue Geländehöhe des Grundstücks von seinem GPS-System ablesen. Sie liegt nun ziemlich genau 40cm höher als im Lageplan angegeben. Somit stimmt die von uns geplante Haushöhe.
Insgesamt hatten wir nach dem Termin ein gutes Gefühl, weil unser Bauleiter einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hat, alle Fragen geklärt werden konnten und wir glauben, dass aufgrund der Erfahrungen der Kellerbaufirma keine wichtigen Dinge vergessen werden.
Nun sind wir sehr gespannt, auf die Angebote der Tiefbauunternehmen, da die Kosten für die Tiefbauarbeiten das größte Fragezeichen in unserer Finanzplanung darstellen.

17 Juli 2006

Erschließung gesichert!

Heute haben wir erfahren, dass die Erschließung unseres Baugebiets gesichert ist und die Hochbaufreigabe zum 1.8. erteilt werden soll. Somit hängt die Einhaltung unseres Zeitplans nur noch an der rechtzeitigen Baugenehmigung.
Bei unserem Kellerbauer ist der Beginn der Bauarbeiten bereits für Ende August eingeplant und so könnte der Keller schon Mitte September fertiggestellt sein.
Übermorgen haben wir einen Termin mit dem Bauleiter unserer Kellerfirma um vorab wichtige Punkte zu klären.
Vorletzte Woche haben wir auch schon bei mehreren örtlichen Elektrikern Angebote für den Baustromanschluss angfragt. Leider hat bisher nur einer geantwortet - scheinbar haben die Handwerker es nicht nötig Kleinaufträge an Land zu ziehen.
Darüberhinaus liegt uns hierfür ein Angebot vom Elektrounternehmen vor, dass im Auftrag von Fingerhaus die Installationen in unserem Haus machen wird. Dieses empfahl uns jedoch den Baustrom bei einem ortsansässiges Unternehmen zu beauftragen, da wir damit die relativ hohen Anfahrtskosten sparen können.

14 Juli 2006

Grundschuldeintragung

Im Grundbuch ist nun unsere Grundschuld eingetragen worden. Die Gebühren, die für die 6 Zeilen Text an den Notar und das Amtsgericht zu bezahlen sind, sind wirklich eine Frechheit.
Für uns ist es absolut unverständlich, warum die Kosten für diese einfache Tätigkeit vom Darlehensbetrag abhängig sind. Schließlich haben die Beteiligten immer die gleiche Arbeit, egal ob sie nun nur einen Euro oder etliche Tausend Euro eintragen.
Zumindest steht nun einer Auszahlung durch unsere Bank nichts mehr im Wege.

12 Juli 2006

Flach wie die See



Inzwischen sind die Hügel, die beim Abschieben des Mutterbodens beim Straßenbau entstanden sind flach gewalzt worden. Damit liegt das Grundstücksniveau nun deutlich höher, als vor der Erschließung. Damit wird auch klar, dass wir für die geplante Carportzufahrt auf Straßenhöhe entlang der Grundstücksgrenze keine Stützmauer benötigen.

Kommunalkunde für Brunnenbohrer


Die heutige Aufgabe für uns Bauherren lautete: "Finde heraus, warum noch kein Bohrantrag bei der Kreisverwaltung eingegangen ist und sorge dafür, dass dieser umgehend dort landet".
Dies war gar nicht so einfach und erforderte umfangreiche Recherchen. Am Ende dieser konnten wir folgenden Sachverhalt rekonstruieren (ohne Anspruch auf 100%ige Richtigkeit):
Fingerhaus vergibt den kompletten Heizungsbau an einen Subunternehmer, der sich auch um alle erforderlichen Genehmigungen kümmert. Soweit nichts ungewöhnliches.
Das Heizungsbauunternehmen beauftragt seinerseits eine Bohrfirma (Brunnenbauer) mit der Erdwärmebohrung und dem Erstellen und Einreichen des Bohrantrages.
Das Bohrunternehmen fand heraus, dass Egelsbach im Kreis Offenbach liegt und sendete daher den Bohrantrag direkt an die untere Wasserbehörde in Offenbach. Diese ist jedoch nicht für den Kreis zuständig, sondern nur für die Stadt Offenbach (Für den Kreis ist die untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung in Dietzenbach zuständig). Daher landete der Bohrantrag in Offenbach in der "Ablage nicht zuständig". Da hätten wir lange auf die Genehmigung warten können.
Die Bohrfirma sagte uns zu, dass der Bohrantrag noch heute direkt nach Dietzenbach geschickt wird.

Neues Gästebuch

Seit heute ist unser neues Gästebuch online.
Leider gab es diverse unlösbare Probleme mit unserem alten Gästebuch. So verschwanden regelmäßig Einträge aus unerklärlichen Gründen (wir haben nichts gelöscht) und auch mit der Darstellung von Sonderzeichen und Umlauten haben diverse Browser Probleme. Daher ist ab sofort unser neues Gästebuch online. Wir hoffen auf weiterhin zahlreiche Einträge.

11 Juli 2006

Jeden Tag was Neues...

Da wir inzwischen fast täglich Post zu unserem Bauvorhaben erhalten, merken wir, dass der erste Spatenstich näher rückt.
Gestern konnten wir auch die noch offenen Punkte der Mehr- und Minderpreisberechnung mit Fingerhaus klären. Außerdem haben wir heute die schriftliche Einladung zum Bemusterungstermin erhalten, nachdem sich die Beraterin gestern nochmals telefonisch erkundigt hat, ob wir mit dem gesplitteten Termin leben können. Wir wurden darauf hingewiesen, dass der Nachteil der zweimaligen Anreise durch den Vorteil einer zweitägigen Bedenkzeit zwischen den Bemusterungstagen zumindest teilweise kompensiert wird. Außerdem wurde uns von Fingerhaus ein Hotel in Frankenberg gebucht, sodass wir bereits am Vorabend anreisen können und es am ersten Tag gleich morgens früh losgehen kann. Daher bleibt der Bemusterungstermin nun so wie geplant.

Ferner beschäftigt uns das Thema Erdbohrgenehmigung. Zwar haben wir nun schon mehrfach gehört, dass die Genehmigung so gut wie immer erteilt wird (sofern dies, wie bei uns, wasserwirtschaftlich zulässig ist), jedoch würde eine Nichtgenehmigung umfangreiche Änderungen an der Planung, beim Bauantrag und bei den Versorgeraufträgen nach sich ziehen.
Daher wäre es beruhigend, wenn die Bohrgenehmigung bald vorliegt. Deshalb haben wir heute mit der unteren Wasserbehörde gesprochen und erfahren, dass bereits mehrere Bohrgenehmigungen für unser Baugebiet erteilt wurden und hierfür auch bereits ein hydrogeologisches Gutachten vorliegt. Unser Bohrantrag ist dort jedoch noch nicht eingegangen, obwohl wir davon ausgegangen sind, dass das Bohrunternehmen bereits seit Anfang Juni den Antrag gestellt hat.

08 Juli 2006

Abstimmung des Bemusterungstermins

Heute haben wir unseren Bemusterungstermin mit Fingerhaus abgestimmt. Leider konnte uns Fingerhaus nur einen einzigen möglichen Termin von zwei aufeinanderfolgenden Tagen nennen. Da wir diesen aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen können, wurden wir vor die Wahl gestellt, einen wesentlich späteren Termin (frühestens Ende August) auszumachen oder 2 nicht zusammenhängende Tage zu wählen. Wir wurden gleich darauf hingewiesen, dass der spätere Termin dazu führt, dass unser Hausstelltermin auch nach hinten verschoben werden muss.
Daher bleibt uns wohl nichts anderes übrig als zweimal nach Frankenberg zu reisen.
Theoretisch könnte man wohl auch alles an einem Tag durchsprechen - aber da wir uns bei der Ausstattungswahl nicht hetzen lassen wollen - ist dies wohl eher unwahrscheinlich.
Da wir unseren Werkvertrag bereits im Dezember geschlossen haben und sich seitdem nichts an unserem Terminplan geändert hat, finden wir es nicht sehr fair uns erst dann zur Bemusterung einzuladen, wenn nur noch ein möglicher 2-Tages-Termin frei ist.
Darüberhinaus haben wir inzwischen eine überarbeitete Version der Mehr- und Minderpreise erhalten. Hierin wurden einige Punkte gegenüber der 1. Version korrigiert. Bei anderen Punkten gibt es jedoch immernoch Fragezeichen.
Außerdem wurden wir darauf hingewiesen, dass Fingerhaus im Juli 2 Wochen Betriebsferien macht. Hoffentlich stellen sich in dieser Zeit keine wichtigen Fragen (z.B. bzgl. des Bauantrges).

05 Juli 2006

Die erste große Rechnung

Heute haben wir vom Notar nun offiziell erfahren, dass die Grundbuchblätter angelegt und unsere Auflassungsvormerkung eingetragen wurde. Somit sind in 14 Tagen die ersten 30% des Grundstückspreises fällig. Hiermit hatten wir bereits vor 6 Monaten gerechnet. Da das Amtsgericht jedoch, aus Gründen die wir nur inoffiziell erfahren haben, die Umlegung erst im Juni vorgenommen hat, durften wir unser Geld noch ein halbes Jahr behalten.
Selbstverständlich ließ es sich unser Notar nicht nehmen, uns die inzwischen dritte Rechnung für seine Dienste mitzuschicken und es wird wohl nicht die letzte bleiben...

04 Juli 2006

Wasser- und Stromanschluss beauftragt

Heute haben wir Post von dem von Fingerhaus beauftragten Elektroinstallateur erhalten. Dieser hat uns gleich alle Antragsformulare für den Wasser- und Stromanschluss ausgefüllt und zugeschickt, sodass wir nur noch Unterschreiben mussten. Die Unterlagen haben wir gleich bei den Stadtwerken eingeschmissen.

21 Juni 2006

Hausnummer

Mal wieder früh aufstehen war heute angesagt, denn wir hatten schon vor der Arbeit einen Termin beim Notar. Diesmal ging es um die Beurkundung der Eintragung der Grundschuld. Dies war bereits nach kurzer Zeit erledigt. Dabei erfuhren wir auch Näheres zur Verzögerung beim Anlegen der Grundbuchblätter und dass dies nun erledigt sein soll. Einen Grundbuchauszug haben wir jedoch noch nicht erhalten, obwohl uns bereits die Rechnung der Gerichtskasse für die Eintragung der Auflassungsvormerkung vorliegt.
Anschließend sind wir noch ins Egelsbacher Rathaus gefahren, um beim örtlichen Bauamt möglicherweise wertvolle Informationen zu unserem Bauantragsverfahren zu erhalten.
Dort geht es sehr familiär zu und alle Mitarbeiter, denen wir begegneten waren sehr freundlich und auskunftswillig.
Da die Bauanträge beim Kreis bearbeitet werden, konnte uns die Geminde natürlich keine Termine für die Baugenehmigung nennen. Jedoch wurde uns mitgeteilt, dass die Gemeinde größtes Interesse an einer möglichst schnellen Bebauung hat und alles ihr mögliche tut, damit die Baugenehmigungen möglichst schnell erteilt werden. Außerdem wurde bereits mit dem Kreis abgestimmt, dass alle Bauanträge streng nach Eingangsdatum abgearbeitet werden sollen, was für uns von Vorteil sein könnte.
Zudem haben wir erstmals erfahren, wie voraussichtlich unsere Hausnummer lauten wird:

07 Juni 2006

Jetzt könnte es losgehen...


Kaum zu glauben, dass die Erschließungsarbeiten noch bis Ende Juli dauern sollen, denn inzwischen ist unsere Straße schon asphaltiert und wie man auf dem Bild erkennt, sogar schon mit Kfz zu befahren.

03 Juni 2006

Tapeten zum Schnäppchenpreis

Während manche Baumärkte z.Zt. mal wieder mit dem Slogan "20% auf alles" werben, haben wir heute woanders ein echtes Schnäppchen gemacht, denn bei einem anderen Baumarkt war Räumungsverkauf und es gab 70% auf alles und alle Tapetenrollen gab es sogar für 1,50Euro pro Stück unabhängig vom bisherigen Preis. Leider war in vielen Abteilungen (z.B. Werkzeuge oder Bodenbeläge) nichts brauchbares mehr zu finden, da der Räumungsverkauf wohl schon länger (mit bisher geringeren Nachlässen) läuft. Dennoch haben wir für 3 Zimmer schöne Tapeten gefunden, die bisher bis zu 14,99 Euro pro Rolle gekostet haben.

02 Juni 2006

Die Straßen sind schon fast fertig...

Heute haben wir uns mal wieder vor Ort ein Bild von den Erschließungsfortschritten gemacht. Es fehlt inzwischen nicht mehr viel, bis die Straßen asphaltiert werden.
Eine schöne Luftaufnahme von unserem Baugebiet gibt es übrigens hier (vielen Dank an Familie Brahm für die Info)

Unser Garten ist übrigens auch schon schön eingewachsen - nach dem Hausbau wird aber nichts mehr davon übrig bleiben:

30 Mai 2006

Zeitplan steht auf wackeligen Füßen...

Unsere aktuelle Zeitplanung sieht wie folgt aus:
  • Ende Juli/Anfang August: Ende der Erschließung
  • Ende August/Anfang September: Kellerbau
  • Anfang Oktober: Hausstellung
  • bis Anfang Dezember: Innenausbau
  • Ende Dezember: Einzug

Dies bedingt jedoch, dass die nötige Baugenehmigung bis Ende August vorliegt. Generell sollte dies kein Problem sein, denn die Frist zur Bearbeitung von Bauanträgen durch die Baubehörde liegt bei 3 Monaten. Jedoch beginnt diese Frist bei uns erst mit dem Ende der Erschließung, auch wenn unser Bauantrag bereits im Dezember gestellt wurde.

So ließ uns die freundliche Sachbearbeiterin der Kreisverwaltung wissen, dass die nötigen Stellungnahmen durch die Gemeinde und den Abwasserverband erst nach Erschließung, also ab August erfolgen kann und dass dann aufgrund der Ferienzeit und der Vielzahl von Bauanträgen in unserem Baugebiet mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen ist.

Somit müssen wir damit rechnen, dass u. U. trotz der schnellen Erschließung unser Zeitplan nicht gehalten werden kann.

28 Mai 2006

Alles püntlich beim Bauamt...

Nachdem wir gestern ein dickes Päckchen mit den Bauantragsunterlagen von Fingerhaus erhalten haben, haben wir heute 1265 g davon an die Baubehörde weitergegeben und rechtzeitig vor Fristablauf in den Fristenbriefkasten der Kreisverwaltung eingeschmissen. Zuvor waren jedoch noch insgesamt rund 300 (!) Unterschriften von uns beiden zusammen zu leisten, da fast jedes Blatt mit 2 Unterschriften versehen werden mußte und von jedem Blatt 4 Ausfertigungen ans Bauamt gehen und eine zurück an Fingerhaus. Hätten wir unsere eigene Ausfertigung auch noch unterschrieben, wären es noch mehr gewesen.

15 Mai 2006

Mehr- und Minderpreisberechnung

Wie zugesagt haben wir heute die Mehr- und Minderpreisberechnung von Fingerhaus erhalten.
Auf Details möchten wir an dieser Stelle nicht eingehen. Der Aufpreis für den Carport inklusive Geräteraum gegenüber unserer ursprünglich geplanten Fertiggarage liegt jedoch so hoch, dass wir uns entschlossen haben, den Carport nicht von Fingerhaus bauen zu lassen, sondern diesen bauseits zu erstellen. Alleine für das Carport-Fundament hat Fingerhaus rund 5000 Euro (!) veranschlagt.
Auch der Preis für die Zisterne erscheint uns recht hoch. Hier haben wir aber noch bis zur Bemusterung Zeit, nach Alternativen zu suchen.
Die übrigen Extra-Posten (z.B. Wäscheabwurfschacht, Lüftungsanlage und wandinnenliegende Schiebetür) lagen in der erwarteten Größenordnung.
Da die Preisfragen nun geklärt sind, haben wir die Vorabzüge bestätigt - der Bauantrag kann gestellt werden...

13 Mai 2006

Der Countdown läuft...

Heute haben wir ein Schreiben von der Bauaufsicht des Kreises erhalten. Nachdem die sich nun rund 5 Monate mit unserem Kurzbauantrag begnügt haben (da die Erschließung ohnehin noch auf sich warten ließ), wollen sie nun endlich die vollständigen Bauantragsunterlagen. Dafür haben die uns eine Frist von 14 Tagen gesetzt.
Bevor wir jedoch unseren entgültigen Bauantrag einreichen, brauchen wir die Mehr- und Minderpreisberechnung von Fingerhaus. Denn was nützt es uns für den Carport in der geplanten Form einen Bauantrag zu stellen, wenn wir ihn hinterher vielleicht nicht bezahlen können. Wir hoffen daher, dass uns Fingerhaus wie versprochen bis Montag die Nachkalkulation zukommen läßt und dass sich die erwarteten Mehrkosten im Rahmen halten, damit wir die Vorabzüge freigeben können. Denn wenn wir aus Kostengründen nun noch Umplanungen vornehmen müssen wird's wirklich verdamt eng mit der Zeit...

12 Mai 2006

Neue Bilder von der Erschließung



Inzwischen sind die Straßen auf voller Breite geschottert worden und auch das alte Bachbett ist verschwunden.

06 Mai 2006

Vorbemusterung


An diesem Wochenende fand der "Tag des Deutschen Fertigbaus" statt und auch bei Fingerhaus wurde aus diesem Anlass einiges geboten. So wurde gegenüber des Werks ein neues Musterhaus gestellt und wir konnten uns schonmal live einen Hausaufbau ansehen. Außerdem gab es ein Messezelt in dem wir interessante Informationen direkt von den Mitarbeitern der Herstellern von Hauskomponenten (z.B. Heizung und Lüftungsanlage) erhalten haben.
Die Fahrt nach Frankenberg hat sich aber vor allem gelohnt, weil wir uns in aller Ruhe und ausgiebig im Bemusterungszentrum umsehen und uns schonmal ein grobes Bild darüber machen konnten, was wir so alles haben möchten und wo wohl zusätzliche Kosten auf uns zukommen.
So haben wir bereits eine Fassaden- und Ziegelfarbe vorausgewählt, die wir ohne zusätzliche Kosten erhalten. Dabei haben wir eine Ziegelfarbe gefunden(bordeauxrot), die dem Bebauungsplan entspricht und trotzdem (unserer Meinung nach) zu unserer gewünschten Fassadenfarbe paßt. Da die uns dazu am besten gefallenden Dachuntersichten in weiß jedoch ziemlich viel Aufpreis kosten, werden wir uns hier wohl mit dem Standard begnügen.
Auch unter den im Standard enthaltenen Fliesen läßt sich sicherlich etwas schönes finden. Probleme gibt es hier allenfalls dadurch, dass es so viele schöne Designs gibt und man sich für eins entscheiden muss.
Die ohne Aufpreis enthaltenen Dusch- und Badewannen, sowie die Duschkabinen konnten uns jedoch nicht überzeugen. Hier werden wir wohl zusätzliches Geld ausgeben müssen.

05 Mai 2006

Erschließung bald fertig...



Inzwischen sind alle Leitungen im Boden verschwunden und wir haben nun auch offiziell eine Bestätigung erhalten, dass Ende Juli/Anfang August die Erschließung soweit ist, dass die Baufreigabe erteilt wird. Dabei haben wir immernoch nichts für unser Grundstück bezahlt, da die Grundbuchblätter vom Amtsgericht noch nicht angelegt wurden. Nach einigen Telefonaten haben wir erfahren, dass es wohl Einsprüche gegen die Umlegung gegeben hatte, die aber inzwischen geklärt sein sollen und so sollen diese noch im Mai angelegt werden. Solange dadurch der Baubeginn nicht verzögert wird, kann uns das nur recht sein, denn wir reißen uns ja auch nicht darum unser Geld möglichst schnell los zu werden.

26 April 2006

Ein neues Bachbett


Zu den Erschließungsarbeiten gehört auch dir Renaturierung des Bachverlaufs im Bereich des Baugebiets. Hierfür wurde inzwischen ein neues Bachbett ausgegraben und das Wasser fließt bald nicht mehr in der bisherigen Betonrinne. Für die Bewohner rheinabwärts reduzieren solche Maßnahmen die Hochwassergefahr und wir bekommen eine parkähnliche Landschaft vor unserer Haustür.

Das 1. neue Haus im Baugebiet ist da!


Inzwischen ist das 1. neue Haus im Baugebiet eingetroffen. Zwar handelt es sich lediglich um ein Stromhäuschen (welches auch nicht so hübsch aussieht, dass wir es bedauern müßten, dass es nicht in Sichtweite unseres Grundstücks aufgestellt wird) aber es leutet sozusagen die letzte Runde der Erschließung ein. Zu unserer großen Freude haben wir heute auch Erfahren, dass die Baufreigabe für das Baugebiet bereits Ende Juli, also 2 Monate früher als geplant, erfolgen soll.

25 April 2006

Planänderung


Heute haben wir eine Mail von Fingerhaus erhalten. Aufgrund der Ergebnisse des Bodengutachtens müssen verschiedene Dinge in unserer Planung geändert werden.
So ist die geplante Abböschung der Kellerfenster wohl nicht so realisierbar wie geplant. Außerdem bekommen wir eine Nachkalkultion des Kellerangebots mit der benötigten Abdichtung und der erforderlichen Verstärkung der Bodenplatte. Davor graußt es uns schon...

24 April 2006

Vorabzüge


Jetzt geht es wirklich Schlag auf Schlag. Nachdem am Freitag unser Bodengutachten eingetroffen ist, haben wir heute auch unsere Vorabzüge für den entgültigen Bauantrag erhalten. Hierin sind wirklich hunderte von Kleinigkeiten zu Überprüfen, wie Maße, Tür- und Fensteranschläge, Lage von Wänden und Haus, sowie Höhenangaben. Nach intensiver Prüfung haben wir sogar einige wenige Fehler entdeckt, die aber noch korrigiert werden können.

23 April 2006

Innenausstattung


Heute waren wir erstmals seit Unterzeichnung unseres Werkvertrags in der Fertighausausstellung in Bad Vilbel. Als Hauskäufer brauchen wir dort auch keinen Eintritt mehr zu bezahlen.
Weil man hier gleich eine Vielzahl von Häusern anschauen kann, hatten wir diesmal den Fokus nicht auf die Häuser selbst gelegt, sondern uns explizit nach der Inneneinrichtung umgesehen, um neue Anregung für unser eigenes Heim zu bekommen. Übrigens war dies sehr entspannend, denn man braucht den Verkäufern nur kurz zu sagen, dass man bereits ein Haus gekauft hat und schon lassen einen selbst die aufdringlichsten Verkäufer in Ruhe.
Durch die große Übersicht konnten wir uns bereits grob auf Fliesen- und Wandfarben, sowie Form und Größe der Sanitärobjekte einigen, sodass es bei der Bemusterung nur noch um Details gehen braucht.

22 April 2006

Viel Neues im Baugebiet


Richtig fleißig wird in unserem Baugebiet an der Fertigstellung der Erschließung gearbeitet. Selbst abends um 19 Uhr wird noch gearbeitet. Und auch heute am Samstag ruhten die Arbeiten nicht. So wurde heute Mittag vor unserem Grundstück ein Kabelgraben ausgehoben.
Hierhinein kommen wohl schon in den nächsten Tagen die Zuleitungen für Strom, Telefon und Kabelfernsehen.
An einigen Stellen im Baugebiet sind diese schon zu sehen. Hingegen ist von den Wasser-, Abwasser- und Gasleitungen nur noch an wenigen Stellen etwas zu sehen .

21 April 2006

Das Bodengutachten



Heute haben wir den Bericht zu dem von uns beauftrgten Bodengutachten erhalten. Aufgrund eines uns schon länger vorliegenden allgemeinen Bodengutachtens der Gemeinde, mußten wir damit rechnen, dass aufwändige Maßnahmen zur Kellerabdichtung aufgrund von drückendem Grundwasser erforderlich werden. Dennoch gab es gewisse Anhaltspunkte in diesem allgemeinen Gutachten, die uns hoffen ließen, dass wir im Bereich unseres Grundstücks nur geringe zusätzliche Maßnahmen zur Kellerabdichtung (z.B. nur eine Abdichtung gegen drückendes Wasser im unteren Bereich des Kellers) benötigen. Da aber auf unserem Grundstück selbst vom Gutachter der Gemeinde noch keine Bohrungen vorgenommen wurden, konnte nur ein eigenes Bodengutachten mit Bohrungen an den Eckpunkten des Hauses Gewissheit bringen.

Das Gutachten selbst ist umfangreich und macht einen sehr professionellen Eindruck, auch wenn wir nicht alle geologischen Fachbegriffe verstehen. Wir sind aber sicher, dass unsere Architektin und unsere Kellerbaufirma damit etwas anfangen können. Übrigens war die von Fingerhaus empfohlene bundesweit tätige Gutachterfirma deutlich günstiger, als zwei regionale Unternehmen von denen wir alternative Angebote eingeholt hatten.

Leider war das Ergebnis des Gutachtens nicht sehr erfreulich. Bereits in 2,70m Tiefe wurde auf Grundwasser gestoßen und es ist bei entsprechender Witterung mit einem weiteren Anstieg zu rechnen, sodass eine komplette Kellerabdichtung bis zur Geländeoberkante nötig wird. Darüberhinaus müssen wir mit zusätlichen Kosten bei der Gründung, sowie durch Grundwasser im Baufeld rechnen. Hoffen wir mal auf einen besonders heißen und regenarmen Sommer um wenigsten die Kosten zur Trockenlegung der Baugrube in Grenzen zu halten...

Von den Rammkernsondierungen selbst ist am Grundstück erst bei genauem Hinsehen etwas zu erkennen:

07 April 2006

Wasser und Gas sind unter der Erde



Die Erschließung schreitet sichtbar voran. So sind inzwischen fast im gesamten Baugebiet die Gas- und Wasserrohre unter der Erde verschwunden. Inzwischen sprießen auch Werbeschilder der verschieden Hausbauunternehmen wie Pilze aus dem Boden. Daher wissen wir nun auch mit welchem Unternehmen einer unserer Nachbarn baut.

31 März 2006

Erdwärme ja bitte.



Nachdem wir uns nun 3 Tage mit dem Thema Erdwärme oder Gas beschäftigt haben, der Bauch in Richtung Erdwärme tendierte und der Geldbeutel in Richtung Gas, wurde uns heute die Entscheidung erleichtert. Unsere Architektin teilte uns nämlich zum einen mit, dass die geplante Thermosolaranlage in Verbindung mit der Gasheizung deutlich teuerer wird, da dann ein größerer Speicher-Wassererwärmer, sowie eine zusätliche Steuereinheit für die Solaranlage notwendig werden - zum anderen ist es trotzdem möglich, die Kellererhöhung zu sparen, wenn wir die Erdwärmeheizung in unseren Abstellraum im EG bauen. Damit wird auch eine Wirtschaftlichkeit der Erdwärmeheizung viel schneller erreicht.

Mit Ausschlaggebend uns gegen Gas zu entscheiden, war jedoch eine ganzseitige Werbung, die ausgerechnet die Erdgasversorger z. Zt. in verschiedenen Zeitschriften schalten. Hierin wird verdeutlicht, dass nicht die Erdgasanbieter für die Gaspreisanstiege verantwortlich sind, sondern der Grund im Importpreis für Gas liegt.
Sorry, liebe Erdgasversorger - die von Euch veröffentlichte Statistik liefert uns das letzte fehlende Argument keine Gasheizung zu kaufen:

28 März 2006

Erdwärme oder doch eine Gasheizung???


Heute war früh aufstehen angesagt, denn wir hatten schon um 8 Uhr morgens einen Beratungstermin bei den Stadtwerken.
Als erstes gab's für uns eine freudige Überaschung, denn wir erfuhren aus erster Hand, dass die Erschließung des Baugebietes deutlich schneller voranschreitet als geplant. So ist die Verlegung der Wasser- und Gasrohre schon weit fortgeschritten und soll bis Ostern abgeschlossen sein. Anschließend wird noch ein Leitungsbündel aus Strom-, Telefon- und Fernsehkabeln verlegt und es ist z.Zt. davon auszugehen, dass schon im Juni - also 3 Monate früher als ursprünglich gedacht ist - die Erschließung gesichert ist.

Anschließend wurden wir noch über Anschlusskosten für Strom, Wasser und Gas informiert.
Als wir erwähnten, dass wir Erdwärmeheizung einbauen wollen, nannte uns der Mitarbeiter den günstigeren Wärmepumpentarif der Stadtwerke. Jedoch rechnete er uns vor, dass die Mehrinvestitionen sich nicht lohnen, da die Betriebskosten nur unwesentlich niedriger sind, als bei einer Gasheizung. Schließlich ließ er uns wissen, dass die Anschlusskosten für den Gasanschluss wahrscheinlich noch günstiger ausfallen werden als kalkuliert , wodurch die Mehrkosten für die Erdwärme noch höher werden. Klar wollen die Stadtwerke an die verlegten Gasleitungen auch möglichst viele Häuser anschließen und jeder Kunde der angeschlossen ist bleibt auch die nächsten Jahrzehnte Gaskunde.
Dennoch haben wir nochmal in Ruhe nachgerechnet und auch zusätzliche anbieterunabhängige Seiten im Internet zu Rate gezogen. Dazu kommt, dass wir auch noch indirekte Kosten sparen, wenn wir auf die Erdwärme verzichten - beispielsweise die Kellererhöhung um 20cm, die aufgrund der Höhe der eingesetzten Technik erforderlich wäre, was wiederum Kosten beim Erdaushub, der Kellerabdichtung sowie der Erdabfuhr spart.
Insgesamt scheint sich die Erdwärmeheizung, selbst bei einer angenommenen verdreifachung der Energiekosten in den nächsten Jahren frühestens nach knapp 20 Jahren amortisiert zu haben, was aber auch der angenommenen Lebensdauer der Anlage entspricht.
Daher denken wir darüber nach, die Erdwärmepumpe gegen eine Gas-Brennwert-Heizung zu ersetzen.
Aus ökologischer Sicht bietet die Wärmepumpe nur geringe Vorteile gegenüber einer modernen Gasheizung, was eine Studie des hessischen Umweltministeriums belegt. Zudem müssen für Erdwärmepumpen zusätzliche Kraftwerksreserven vorgehalten werden, die dann nur an wenigen besonders kalten Tagen benötigt werden.
Typische Werte für ein Niedrigenergiehaus gemäß der genannten Studie:
(Details unter http://hkn2.sec2-server.de/index.php?portal_id=klima-sucht-schutz)

25 März 2006

Wie bekommen wir die beste Küche für unser Geld...


Heute mußten wir uns wieder mit dem leidigen Thema "Küche" befassen.
Wie bereits in einem früheren Post berichtet, hatten wir vor unsere jetzige Küche umzuziehen und um 2 Unterschränke sowie einen Hochschrank zu erweitern. Dazu wollten wir noch eine neue Kühl-Gefrierkombination. Leider stellte sich inzwischen heraus, dass diese wenigen neuen Teile inklusive Umbau und neuer Arbeitsplatte am Ende kaum günstiger waren, als eine neue Küche. Rechnet man noch einen möglichen Wiederverkaufswert der alten Küche mit ein, so gibt es praktisch keinen Preisvorteil mehr. Dann nehmen wir doch lieber was Neues....

Daher haben wir heute 4 Stunden im Küchenstudio verbracht und unsere Wunschküche geplant. Am Ende waren wir sehr begeistert von der Planung, der uns genannte Preis ist jedoch noch etwas "verhandlungsbedürftig".

21 März 2006

Hausfarbe

Beim Planungsgespräch wurde auch das Thema Putz- und Ziegelfarbe angesprochen. Uns würde ein dunkler Rotton beim Putz mit anthrazitfarbenen Ziegeln gefallen.
In unserem Baugebiet sind jedoch anthrazitfarbene Dacheindeckungen nur "ausnahmsweise" zugelassen. Was das bedeutet wissen wir noch nicht. Unsere Architektin wird dies jedoch für uns klären...

20 März 2006

Planung bis zum Umfallen

Heute war es dann endlich soweit - unser Haus, daß wir bisher ganz unfachmännisch zusammengeschustert hatten - wurde mit einer Expertin zusammen so "richtig" geplant. Eine Architektin von Fingerhaus kam pünktlich morgens um 9 Uhr zum Planungsgespräch bei uns vorbei. Wir waren skeptisch, ob dieses Gespäch wirklich wie veranschlagt zwischen 4 und 6 Stunden dauern würde. Schließlich stand ja schon das Meiste fest.
Ziemlich bald war aber klar, dass noch wirklich viele Fragen zu klären sind.
Schnell landeten wir bei unserem "Problemfall" der Garage. Bisher war geplant eine Fertigarage als Grenzbebauung in 1,30m Abstand vom Haus aufstellen zu lassen. Das hätte dazu geführt, daß wir einen 1,30m breiten und ca. 5 m langen "dunklen" Durchgang zwischen Haus und Garage zum Garten gehabt hätten, was uns so nicht wirklich gefallen hatte. Aber was tun, wenn der Eingang an der Seite ist und man an den Stufen vorbeikommen muß, wenn man in die Garage fahren will. Wir hatten eine Idee, die Architektin den nötigen Sachverstand und bald war der neue Carport mit Abstellraum geboren. Die Zeichnung werden wir demnächst veröffenltichen. Jetzt kommen wir gut an den Stufen der Eingangstür vorbei und es sieht auch nicht mehr aus wie gewollt und nicht gekonnt.
Weitere Gesprächspunkte waren u.a. die genaue Raumaufteilung mit Türanschlägen, Lage der Fenster, ein Wäscheschacht, der Kellerausbau, die Freiflächengestaltung, die Erdsondenbohrung, das Bodengutachten, die Beantragung von Fördermitteln für die geplante Thermosolaranlage und die Zisterne.
Am Ende dauerte die Planung volle 8 Stunden.
Zum krönenden Abschluß fuhren wir noch zu unserem Grundstück - aber leider kann man da noch nicht viel mehr als auf dem Lageplan sehen.
Nach all der Planerei sind wir jetzt ziemlich geschafft aber - zumindest bis zur Nachkalkulation- rundum glücklich.

17 März 2006

*** 1000 ***

Heute um 11:50 Uhr kam der 1000ste Besucher auf unsern Baublog und das obwohl es noch gar nicht richtig los ging.
Wir freuen uns über das große Interesse!

14 März 2006

Weiter geht's!

Heute haben wir nun endlich unsere Darlehensverträge von der Bank erhalten. Wie es aussieht haben wir es tatsächlich geschafft, uns den niedrigstens Zinssatz der letzten 5 Monate zu sichern. Inzwischen sind die Zinsen wieder um fast ein halbes Prozent angestiegen.Und auch im Baugebiet geht es weiter. Hier wird z.Zt. die Straßenentwässerung eingebaut und so kann man nun auch schon die Endhöhe der Straße erkennen.
Außerdem haben wir inzwischen einen Termin für unser Planungsgespräch erhalten: Nächste Woche.

03 März 2006

Winter im März


Dass die Wasser- und Gasrohre so schnell wieder verschwinden, hätten wir auch nicht gedacht. Leider liegen diese aber nicht unter der Erde, sondern nur unter einer 23cm dicken Schneedecke. Die nächsten Tage dürfte sich wohl nicht viel tun...

25 Februar 2006

Geduld...


Gerne würden wir hier über unsere großartigen Baufortschritte berichten aber leider tut sich in den letzten Wochen nicht viel. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als uns über kleine Fortschritte bei der Erschließung zu freuen.
So sind die lustigen bunten Rohre inzwischen auch vor unserem Grundstück zu finden und das Schotterbett ähnelt schon fast einer Straße.

Unser Planungsgespräch soll auch erst Ende März/Anfang April stattfinden, da sich die Architekten von Fingerhaus bevorzugt mit den Bauherren beschäftigen müssen, bei denen es noch im 1. Halbjahr 2006 losgehen soll.
Auch von unserem Notar haben wir noch keine Information darüber erhalten, ob die Grundbuchblätter schon angelegt sind.
Das positive daran ist: Wir müssen auch noch keine Rechnungen für das Grundstück und an Fingerhaus bezahlen.

Die "Wartezeit" nutzen wir u.a. dafür, uns schöne Dingen anzuschauen, die vielleicht irgendwann einmal in, um und an unserem Haus einen Platz finden können. So haben wir in einem Möbelgeschäft eine schöne Sitzecke für unsere Küche gesehen. Leider ist diese etwas zu groß - sowohl vom Platzbedarf, als auch vom Preis.

17 Februar 2006

Orangene und blaue Rohre unterm Regenbogen


Inzwischen liegen quer durch das Baugebiet orangene und blaue Rohre, die sicherlich bald unter der Erde verschwinden. Schön zu sehen, dass die Erschließung voranschreitet auch wenn sich daraus für uns noch keine Rückschlüsse auf eine pünktliche Fertigstellung der Erschließung im Spätsommer ziehen lassen.
So langsam könnte mal unser Planungsgespräch mit dem Architekten stattfinden aber bisher hat sich Fingerhaus diesbezüglich noch nicht bei uns gemeldet...

16 Februar 2006

Ein Dachflächenfenster "gratis"

Heute haben wir wieder Post vom Finanzamt bekommen. Unserem Einspruch wurde stattgegeben - wir brauchen also keine Grunderwerbssteuer auf die Erschließungskosten zu bezahlen. Durch diese Ersparnis bekommen wir quasi ein Dachflächenfenster umsonst.

07 Februar 2006

Keine neue Küche!


Heute haben wir die Planung vom Küchenbauer erhalten, wie wir unsere bestehende Küche mit nur wenigen neuen Schränken in unser Haus integrieren können. Diese Planung hat uns so gut gefallen, dass nun feststeht: Keine neue Küche!

05 Februar 2006

Hausbesichtigung


Heute waren wir zu einer Hausbesichtigung eingeladen. In unserer Nähe wurde ein Haus vom gleichen Typ wie unseres gestellt und konnte in technikfertigem Zustand besichtigt werden. Es war sehr interessant Erfahrungen mit den Bauherren auszutauschen. Der ans Haus angebaute Carport und der Wintergarten haben uns auch gefallen. Einen Wintergarten können wir bei unserer Grundstücksbreite jedoch nicht bauen und der Carport in dieser Form (siehe Bild) geht auch nur, wenn man das Haus weiter von der Straße wegbaut und dann schrumpft der Garten hinter der Terasse...